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Tragschrauber Bilderschau

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Zur Geschichte des Tragschraubers (Teil 1)

Der Spanier Pere Sastre Obrador lebte Anfang des 20.Jh. als Sohn eines Landwirtes auf einem Bauernhof auf der Insel Mallorca. Sein starkes Interesse galt jedoch der Technik und der Physik. Im Selbststudium studierte er über Mathematik und Luftfahrttechnik. Er hatte das Ziel, ein Fluggerät zu entwickeln, das auf der Stelle schweben, über Land fliegen und auf dem Meer starten und landen konnte. Nach seinen Zeichnungen und Dokumentationen baute er in seiner Scheune solch ein Fluggerät, namens Cometa-Giro-Avión. Ende 1918 gelang ihm ein Erstflug. Der Antrieb erfolgte mit einem 3-Zylinder Sternmotor.

Für die weitere Entwicklung fehlten Pere Sastre die finanziellen Mittel. Daher suchte er den damaligen Kriegsminister Juan de La Cierva in Madrid auf und präsentierte seine Pläne und Bilder. Der Minister lehnte jedoch die Unterstützung seiner Idee ab. Allerdings blieben die Konstruktionspläne in Madrid. Der Minister Juan de La Cierva und sein Sohn entwickelten das Prinzip des Autogiro weiter und meldeten1920 Patent darauf an. So flog der erste Tragschrauber von La Cierva Anfang 1923 auf dem Flughafen Cuatro Vientos nahe Madrid. Pere Sastre kämpfte viele Jahre um seine Anerkennung, die erst nach seinem Tod publik wurde.

Juan de La Cierva wuchs als Sohn des Rechtsanwaltes, Bürgermeisters von Murcia und Kriegsministers auf. Schon im Alter von 16 Jahren konstruierte er Flugzeuge. 1910 entstanden die ersten Flugzeugbauten und Firmengründung. 1920 fing er an mit "rotierenden" Flügeln zu experimentieren, um 1923 den ersten erfolgreichen Flug eines Autogiro durchzuführen. Erfolgreich deswegen, weil zur Stabilisierung des Rotors das Schlaggelenk entwickelt wurde. Dieses Produkt ließ er lizenzieren. Die Nachfrage stieg Ende der 20er Jahre zu einem Boom an. La Cierva gründete mit Unterstützung von Geschäftsleuten weitere Firmen zur Tragschrauberproduktion in England und USA.

Während dieser Zeit entwickelten namhafte Ingenieure ebenfalls Tragschrauber, wie z.B. in Deutschland der Oberingenieur Zaschke eine Kombination von Trag- und Hubschrauber. Mit diesem Gerät konnte ein senkrechter Gleitflug ausgeführt werden.
1936 starb La Cierva mit 41 Jahren.


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