Ultraleicht Flugschule Thomas Kiggen

Ultraleicht-Flugschule

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Tragschrauber Bilderschau

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Zur Geschichte der Flugschule

Thomas Kiggen übernahm 1994 die Ultraleichtflugschule in Höxter. Schulungen wurde auf dreiachsgesteuerten UL- Flugzeugen angeboten, anfangs auf dem C22 von Comco mit kunststoffbespannten Flügeln. Dies war ein einfaches Fliegen mit gutmütigen Eigenschaften. Der C22 erhielt später eine halbgeschlossene Kabine. Parallel dazu fand die Ausbildung mit gewichtskraftgesteuerten Trikes statt.

Thomas war motiviert durch seine innovative Kraft immer neue Wege zu gehen und ständig das Angebot für seine Schüler zu verbessern. Das zeichnet letztendlich die Flugschule Thomas Kiggen aus.

Um dem Kunden mehr Komfort bei höchstem Maß an Sicherheit zu bieten, suchte er nach einem passenden UL- Flieger: Die P92 und die P96 von Tecnam, hergestellt aus Aluminium mit Stahlrohr, erfüllte diese Kriterien. Plötzlich sah das UL- Fliegen aus wie PPL -Motorfliegen. Man flog traumhafte Streckenflüge nach Juist und Süddeutschland, das war keine Seltenheit. Die Flieger waren sogar mit Autopilot ausgestattet. Die Ausbildung auf Trike erfolgte mit dem frz. Trike Cosmos. Später übernahm Thomas den Vertrieb von Trikes für die frz. Firma Air Creation in Deutschland.

Thomas arbeitete, während dieser Aufbauzeit der UL- Flugschule in Höxter, für die Tragschrauberzulassung. Dabei unterstützte ihn Michael Ullrich aus Lemgo. Die beiden suchten nach einem geeigneten Modell und fanden schließlich die Grundlage in einem spanischen Gyro im Jahr 2003. Darauf konnten die entsprechenden Änderungen durchgeführt werden, um endlich nach über 10 Jahren die deutsche Zulassung beim DULV zu erhalten. Erfolgreich wurden die Strukturtests geflogen, Gewichts- und Dezibelgrenzen eingehalten.

Mittlerweile gab es natürlich eine hohe Nachfrage in Deutschland nach Gyroausbildungen. Die UL- Flugschule wurde erste deutsche Flugschule für Tragschrauberausbildung.

Für die Produktion von Gyros begeisterten Thomas und Michael, Otmar Birkner aus Hildesheim, der bisher Trikes baute. So ging 2004 der Prototyp MT03 (Michael-Thomas-2003) in Serie. Der unternehmerische Mut zeigte, dass die Innovation und Einsatz genau zur richtigen Zeit erfolgte. Sehr viele Gyropiloten wurden seither ausgebildet und viele neue Flugschulen für Tragschrauber entstanden.

Die UL-Flugschule Thomas Kiggen zog für die Zusammenarbeit mit der Produktions-Firma AutoGyro GmbH von Höxter nach Hildesheim an den Flugplatz EDVM. Einige Jahre später erfolgte die Weiterentwicklung zum MTOsport. 2010 wurde der Tandemsitzer Calidus mit geschlossener Haube, und anschließend nach vielfachem Kundenwunsch der side by side Cavalon, ebenfalls mit geschlossener Kabine, gebaut.

Bis heute gilt der Hildesheimer Standort als Zentrum der Tragschrauberfliegerei. Die Tragschrauberflugschule erweiterte ihr Angebot mit den sehr beliebten Rundflügen, Foto- und Filmflügen.

Thomas Kiggen hält währenddessen weiter Ausschau nach Innovationen, nach fliegerischen Produkten. Daher wurde er auf das schnellste UL der Welt aufmerksam: die Shark. Derzeit baut er den Shark Vertrieb für Deutschland, Österreich und Schweiz auf und bietet die entsprechenden Umschulungen an.